Hauptquelle · Goethe-Wörterbuch
Huri
Huri auch ‘Houri’ 1) , ‘Hourie’ B2,141,15 ; seit 1774 belegt; weit überwiegend im ‘West-östl Divan’ 1 von jeglichem Makel freie, mit unvergängl Reizen ausgestattete Jungfrau in einem ‘Paradies der Männer Glaubenshelden’ (WA I 6,250,51); auch prädiziert als ‘himmlisch Hochgeborene’ (WA I 6,258,27); in Anknüpfung an islamische Vorstellungen Ferner sind allhier zu finden | Vier, die allerschönsten Frauen [ Ahia, Miriam, Aischa u Fatima ], | Daß, gereizt sie an zu schauen | H-s fürchten zu erblinden; | Die zur Freude glaubiger Söhne | In dem Jugendquell sich laben, | Und an ihrer eignen Schöne | S…