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Hornblende

nhd. bis Lex. · 6 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Herder
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Eintrag · Herder (Konv.-Lex., 1854–57)

Hornblende

Bd. 3, Sp. 348
Hornblende (Amphibol), Mineral. Zu den Arten der H. gehören der Tremolith, der Strahlstein, die basaltische und gemeine H. und der Anthophillit. Die H. krystallisirt im zwei- und eingliederigen System, besteht aus dreifach kieselsaurem Kalk, verbunden mit doppelt kieselsaurer Bittererde und etwas Fluor-Calcium; Mangan u. Eisenoxidul ersetzen theilweise die Bitter- u. Kalkerde. Sie ist sehr hart, hat ein specif. Gewicht von 2,9 bis 3,4, schwarze, schwärzlich-grüne bis dunkel lauchgrüne Farbe. Die gemeine H. tritt als wesentlicher Gemengtheil vieler Gesteine auf, namentlich der Grünsteine u. Syenite, erscheint als Hauptmasse eigenthümlicher Gesteine (H.-Gesteine), welche größere Massen im Grund- u. Uebergangsgebirge zusammensetzen. Die wichtigsten Fundorte sind: Schriesheim an der Bergstraße, das Renchthal im Schwarzwalde, das Ziller- u. Pusterthal in Tyrol, Laualpe in Kärnthen, sodann in Norwegen, Finnland u. Schweden.
932 Zeichen · 18 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Hornblênde

    Adelung (1793–1801) · +2 Parallelbelege

    Die Hornblênde , plur. inus. im Bergbaue, eine grobblätterige schwarze Blende, vermuthlich wegen des scheinbaren hornart…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Hornblende

    Goethe-Wörterbuch

    Hornblende a mineralog u geol: Amphibol, Gruppe von Silikaten als Bestandteil von (Ur-)Gesteinsarten; auch iZshg mit The…

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Hornblende

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Hornblende (Amphibol) , Mineral. Zu den Arten der H. gehören der Tremolith, der Strahlstein, die basaltische und gemeine…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit hornblende

13 Bildungen · 13 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

Zerlegung von hornblende 2 Komponenten

horn+blende

hornblende setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

hornblende‑ als Erstglied (13 von 13)

Hornblendefels

Meyers

hornblende·fels

Hornblendefels ( Amphibolit, Amphibolfels, Hornblende - oder Amphibolschiefer ), ein wesentlich nur aus dunkelgrüner Hornblende bestehendes,…

Hornblendegang

GWB

hornblende·gang

Hornblendegang geol: mit Hornblende (sd Pkt a) ausgefüllte Gesteinsspalte Feldspath. Klein cristallisirt auf einem H. 34 2 ,114,2 ReiseSchwe…

Hornblendegestein

GWB

hornblende·gestein

Hornblendegestein mineralog u geol: für ein aus Hornblende (sd Pkt a) als Hauptgemengeteil u weiteren Mineralien (wie Feldspat, Glimmer) bes…

Hornblendeglimmer

GWB

hornblende·glimmer

Hornblendeglimmer Bindestrichschr in geol u mineralog Zshg; wohl Lesefehler der WA für ‘Hornblende — Glimmer’ (vgl s v Hornblende Pkt b ) N1…

Hornblendekristall

GWB

hornblende·kristall

Hornblendekristall -kry-; meist Bindestrichschr; AkkPl -en N9,119,25 Die aus Böhmen mitgebrachten Hornblende- und Augit-Krystalle (Amphibole…

Hornblendekugel

GWB

hornblende·kugel

Hornblendekugel kugelförmige Konkretion der Hornblende In der Masse mehrerer Ur- und Übergangsgebirge zeigen sich Kugeln aus der eignen Gebi…

Hornblendepunkt

GWB

hornblende·punkt

Hornblendepunkt -ct punktförmiger Hornblende-Einsprengling der rothe Grund .. carneolartig .. eingesprengt Feldspatkrystalle und H-e N10,83,…