Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
honigthau m. n.
honigthau , m. n. eine süsze klebrige flüssigkeit auf pflanzen, die ihnen verderblich ist und von blattläusen herrührt, nach altem glauben aber vom himmel fällt: bî sente Jôhannis tac des baptistin dort gelac in Galliâ ein honictow, der daʒ getreide sô durchzow, swer sîn in den munt genam, daʒ der hongis smac vornam. Jeroschin 1286 ; honigtau, das ausz dem himmel auf die prophetische und apostolische bäum falt. bienk. 240 b ; so oft ein hagel in der luft, ein honigthau oder ein heer von mäusen bessere zeiten ( für einen kornwucherer ) verkündigte. Möser patr. phant. 2, 54 ; so wenn die rosen l…