Hauptquelle · Goethe-Wörterbuch
Honigtau
Honigtau meist -th-; überwiegend in natwiss Schriften süßlich-klebrige, unangenehm riechende schädl Ausscheidung der pflanzl Epidermis od der Blattläuse, auch als Nahrung dieser ua Insekten; einmal im Bild in Verspottung eines dichterischen Versuchs ergab sich, daß sie [ Bienen ] ihr Geschäft auf den Blättern [ noch nicht blühender Linden ] trieben und den Honigthau aufsaugten N6,198,7 VerstäubgVerdunstgVertropfg [Verf?] [ Ein Pärchen: ] Kleiner Schritt und hoher Sprung | Durch Honigthau und Düfte; | Zwar du trippelst mir genung, | Doch geht’s nicht in die Lüfte Faust I 4264 N6,196,2 Verstäubg…