Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
hoddel m.
hoddel , höddel , m. bei Luther in der bedeutung lumpen: sondern auch, wo etwa ein stankhart inen aus dem bauch entfüre, oder ire stinkende füsze und schuch uns für heiltumb zu küssen geben, wie sie mit der todten gebeine und unfletigen hoddeln zuvor gethan haben. 6, 324 a . bildlich, von einem menschen: ja es ist kein hirtenbub so gering der von einem frembden herrn ein krum wort lide, allein gottes diener, der sol und mus jedermanns höddel sein, und alles von jederman leiden. 8, 108 a . es ist der nächste verwandte des sp. 109 aufgeführten hadel, haddel, vgl. dazu die etymologischen ausführu…