Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
hitsche
hitsche , f. niedere bank, schemel, zunächst für das aufstemmen der füsze, aber auch scherzhaft oder verächtlich für das katheder des hörsaals gebraucht. in dem östlichen Mittel- und Norddeutschland neben hütsche ( s. d. ) gebräuchlich: und am fenster ( des hörsaals ) steht eine hittsche, darauf sitzt 'n professor oder so etwas. Claudius 1 und 2, s. 10; da sitzen die jünglinge, welche die beste vorbildung genossen haben, die es bis jetzt auf erden gibt, oft zu hunderten vor dem einen mann auf der hitsche. Diesterweg über das verderben auf den deutschen universitäten (1836) s. 40; einem von der…