Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
hinneigen verb.
hinneigen , verb. hinwärts neigen; transitiv: er neigte den kopf zur seite hin; wie alles erhabene sich verwandt sei und alles grosze uns hinneige an hoffen und wollen. Dya Na Sore 1, 318; reflexiv: auf diesem wege muszten die theologen sich zu der sogenannten natürlichen religion hinneigen. Göthe 25, 95 ; da ich mich in der mythologie mehr zur historischen ausdeutung hinneige. H. Heine 2, 214 ; intransitiv: ein geschickter künstler, der aber wohl durch seine denkweise mehr zum fabrikwesen als zur kunst hinneigte. Göthe 24, 245 ; nach den westlichen gegenden waren furcht und erwartung hingenei…