Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
himmeln verb.
himmeln , verb. , seit dem 17. jh. in verschiedenen bedeutungen. 1 1) zum himmel streben: sursum corda! himmelt ihr herzen! so wurde den gästen Jesu bei dem abendmahl in den uralten kirchen zugerufen. Otho 1265 . Göthe hat das wort noch in scharf sinnlicher bedeutung: fische sie wimmeln da, vögel sie himmeln da. 40, 382 . 2 2) in den himmel kommen: hastu nicht mit gelitten, so kanstu nicht mit himmeln. Lehmann 1, 851 ; und hieran angeschlossen, als halb scherzhafter ausdruck für sterben: es were ihm leid, dasz sein vater so gehlingen gehimmelt hette. Zinkgref verm. schulbossen; meines vatern s…