Hauptquelle · Westfälisches Wb.
hē²sāpen V.
hē²sāpen V. [Münsterl Ravensbg Lippe Wie Hellweg, verstr. Min HPaderb Isl Arn] 1.1. (krankheitsbedingt oder nach großer Anstrengung) keuchen, rasch, schwerfällig und hörbar atmen, nach Luft schnappen. Van liuter Hǫisāpen kain W(r)t seggen können ( Sos Am ). — 1.2. (vom Pferd) mit den Flanken schlagen. — 2. stöhnen, ächzen [ Wie Lst Arn]. Se läit ’n Söcht (Seufzer) gaohn, aower se häisappe un janke nich ( Wie Lb ). — 3. gähnen ( Bek Lb ). — 4. sich beeilen (Frbg.) ( Hfd Öh). ⟨ — āpen [verbr.], - appen [verstr.] ⟩ ¶ NdsWb 6,64: heißappen . — Vielleicht kontrahiert aus hē²s-gāpen bzw. hē²s-jappe…