Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
hartmäulig adj.
hartmäulig , -mäulicht , adj. durioris oris; gewöhnlich von pferden gebraucht, deren maul durch scharfe gebisse hart und unempfindlich geworden, die daher schwer lenkbar sind: er ( ein edelmann der ein pferd hinweggeritten ) hette dʒ pferd nicht hinweg geführet, es were so hartmäulig, es hette ihn hinweg geführet. Zinkgref apophth. 1 (1626) 129 ; man fährt bei dem allen mit hartmäulig gemachten pferden schlechter wie mit muthigen und empfindlichen. Möser patr. ph. 3 (1798) 120 ; bildlich: wehe dem regenten, der nicht den zaum locker hält, den er der freiheit anlegt, und nicht immer fürchtet, d…