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Häutchen

nhd. bis spez. · 4 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

GWB
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Eintrag · Goethe-Wörterbuch

Häutchen

Bd. 4, Sp. 800
Häutchen  1 organisch: feine, dünne Haut, meist als Hülle von tierischen od pflanzl Organen; einmal für Fruchtblase  Doppelte Primel. Zwei völlig ähnliche Kronen stecken in einander; die erste gleichsam als ein gefärbter Kelch ist die unmittelbare Fortsetzung des äußersten H-s des Stiels GWBN13,156,11 Morph Plp  [iZshg mit Überlegungen zur ‘Anastomose’ sd] die feinen H. der Staubbeutel .. zwischen welchen sich die höchst zarten Gefäße nunmehr endigen GWBN6,57,10 MetamPfl II 63  [betr Insekten] Bronchien, welche sich innerhalb eines gallertartig scheinenden aber doch festen H-s fortbilden GWBN6,423,34 MetamIns GWBN7,276 MorphStudien inItal GWBN6,280,18 MetamPfl 4 GWBN6,70,6u9 MetamPfl 83   2 für die Gallerthaut einer Leinsamen-Infusion GWBN7,299 InfusTiere   3 physikal-chem: (durch Ablagerung, Säuerung, Verdunstung, Gerinnung oa entstandene) dünne Schicht, Film auf der Oberfläche unterschiedl Substanzen, mineralischer, metallischer Stoffe; auch für den Ölfilm auf Wasser, die Membran der Seifenblase; meist als Medium, Bedingung (epopt) Farberscheinungen; einmal als (angefertigtes?) Hilfsmittel opt Versuche  [Bedingungen für das Entstehen epoptischer Farben] Sehr feine H. und Lamellen mineralischer und metallischer Auflösungen; das Kalkhäutchen, die Oberfläche stehender Wasser, besonders eisenschüssiger; ingleichen H. von Öl auf dem Wasser GWBN1,178,11u14 FlD 431  Es können auf verschiedene Weise sehr zarte H. entstehen, an welchen man ein sehr lebhaftes Farbenspiel entdeckt .. Das Wasser, in welchem ungelöschter Kalk aufgelöst worden, überzieht sich bald mit einem farbigen H. GWBN1,194,6u12 FlD 470 GWBN1,210,2 FlD 513 GWBN1,191,12 FlD 462 GWB52,374 Goldstaub GWBN11,237,26 Optik GWBBeinhäutchen GWBBlatthäutchen GWBKalkhäutchenSyn zu 1 GWBMembran zu 2 GWBGallerte GWBGallerthaut GWBHaut GWBSchleimhaut zu 3 GWBBlättchenDorothea KühmeD.K.
1806 Zeichen · 12 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    häutchenn.

    Grimm (DWB, 1854–1961)

    häutchen , n. kleine oder dünne haut, namentlich im sinne von haut III: pellicula hutchin Diefenb. 132 c ; nl. velchen o…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Häutchen

    Goethe-Wörterbuch

    Häutchen 1 organisch: feine, dünne Haut, meist als Hülle von tierischen od pflanzl Organen; einmal für Fruchtblase Doppe…

  3. Sprichwörter
    Häutchen

    Wander (Sprichwörter)

    Häutchen Häutchen, wie stinkst du; aber Geldchen, wie klingst du, sagen die Gerber. – Hoefer, 389; Schmitz, 188, 86. In …

  4. Spezial
    Häutchen

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Häut|chen n. (-s,-) ‹med› membrana (-nes) f. , picia pel f.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit haeutchen

6 Bildungen · 0 Erstglied · 6 Zweitglied · 0 Ableitungen

Ableitung von haeutchen

haeut + -chen

haeutchen leitet sich vom Lemma haeut ab mit Suffix -chen.

haeutchen als Zweitglied (6 von 6)

aderhäutchen

DWB

aderhaut·chen

aderhäutchen , n. chorion, äuszere, mit adern durchflochtne haut der nachgeburt; vielleicht entstellt aus achterhaut, afterbürde?

Schafhäutchen

Adelung

schaf·haeutchen

Das Schafhäutchen , des -s, Oberd. das Schafhäutlein, plur. ut nom. sing. diejenige zarte Haut, welche im Mutterleibe die Frucht unmittelbar…

trommelhäutchen

DWB

trommel·haeutchen

trommelhäutchen , n. , dasselbe: das drommelhäutchen in seinen ohren gleicht einem siebe, welches alle neuigkeiten auffängt und durchläszt d…