Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
haarhaube f.
haarhaube , f. 1 1) reticulum capillare, vitta crinalis: galericum ein haarhaub. Alberus J 2 b ; hoerhaub. Diefenb. 256 a ; harhûben vitta 624 b . neben der sitte, das haar frei wallend, nur durch den schapel ( s. d. ) zusammengehalten zu tragen, begegnet bereits im früheren mittelalter das zusammenlegen des haars in eine elegante hülle, nicht blosz bei frauen: si want in eine sîdîne hûben daʒ hâr. Diemer 161, 15 , sondern auch bei männern, doch ist es hier zeichen der stutzerhaftigkeit: in eine hûben er eʒ vie ( das haar ) diu was von bilden wæhe. meier Helmbrecht 14 , vgl. 275. zur allgemein…