Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gütel n.
gütel , n. , auch gutel, was 1 gütchen ( s. dort ), ' freundlicher geist, kobold ' ; vielleicht zunächst ableitung von gott als götel ' götze ', dann volksetymologisch auf gut IV A 1 c α ββ bezogen, vgl. bergmenlein, DWB kobel , guttel daemon subterraneus mitis G. Agricola de anim. subterr. (1549) B b 3 a ; zur sache s. K. v. Bahder beitr. 22, 534 und Bächtold-Stäubli hwb. d. abergl. 3, 1233 f.; nû stant von dînem glouben und gich dem mînen got, dîn got ist ein gütel, daz geloube âne spot Wolfdietrich B bei Jänicke heldenb. 3, 253 ; kombt er zum beutel umb das wunschhütel, so wird ich heiszen …