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grübling

nhd. bis Dial. · 5 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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5 in 5 Wb.
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

grübling m.

Bd. 9, Sp. 626
grübling, m. 11) name verschiedener pflanzen; besonders für die trüffel, tuber cibarium: grieblinge Amaranthes 2045; grübling oder trieffen Staub-Tobler 2, 692 (quelle von 1734); grübling Holl 136b; erdgriebling Dietrich 5, 643; nach ausweis der elsäss. form krìwlìn Martin-Lienhart 1, 268b zum vb. grübeln, weil der pilz ausgegraben wird; dann für die kartoffel: die Burgunder pflegen die äst zu biegen, mit erdtrich decken, und also mehr grübling zu bekommen Tabernämontanus kräuterb. (1625) 189b; tartuffeln oder griebling .. solanum tuberosum esculentum Hohberg georg. cur. 3, 387a; hierher wohl die wurtzel grübling, die einem mitgliede der fruchtbring. gesellschaft zugetheilt ist Neumark neuspr. teutscher palmb. 381; die bezeichnung ist gleicher ableitung wie das vorige, vielleicht einfach von der trüffel übertragen; vgl. Fischer schwäb. 3, 866; Schmeller 1, 139, wo auch griebeln, grübeln für kartoffel angegeben; weiter für den gichtschwamm, phallus impudicus Krünitz 20, 162; der hut dieses pilzes ist stark grubig, also dies zu grube; dazu auch grübling als name einer grubigen apfelsorte Krünitz a. a. o.; so schon bei Bauhin hist. fontis balneique Bollensis (1598) 4, 66 f.; Nemnich 212; 'bei Planer ein pflanzengeschlecht, bei welchem männliche und weibliche blumen auf einer pflanze wachsen (omphalea L.)' Campe; gröbling 'ein aus vielen eszbaren stockschwämmen .. zusammenhangendes gewächs der nusz- und weidenbäume' (österr.) Popowitsch 165 ist wohl anderen stammes (zu grob 'dick'?); fraglich ist, welche pflanze Klopstock meint: grübling eilte voran, und mit erzitterndem blatte folgte weichling von fern (bei der bestattung der toten rose) od. 2, 111 M.-P. 22) nur vereinzelt persönlich gefaszt, zu grübeln 3: wer jetzt einfeltig schreibt .., mus der klügling und grübling .. esel, Midas, Silenus sein J. Pomarius gr. post. (1590) 1, 106b; vgl. vorr. 2, 4a. —
1919 Zeichen · 35 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Grübling

    Adelung (1793–1801) · +2 Parallelbelege

    Der Grübling , des -es, plur. die -e, eine nur in einigen Oberdeutschen Gegenden übliche Benennung, 1) einer Art Äpfel, …

  2. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Grübling

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Grübling , soviel wie Kartoffel.

  3. modern
    Dialekt
    Grübling

    Elsässisches Wb.

    Grübling [Krìwlì Dessenh. Obhergh. ] m. essbarer Schwamm, Trüffel. L. KB. St. Syn. Rübling Betschd. — Schweiz. 2, 692.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit gruebling

2 Bildungen · 2 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

Ableitung von gruebling

gruebeln + -ling

gruebling leitet sich vom Lemma gruebeln ab mit Suffix -ling, auf Verb-Stamm zurückgeführt.

gruebling‑ als Erstglied (2 von 2)

grüblingsbaum

DWB

gruebling·s·baum

grüblingsbaum kartoffel Pritzel-Jessen 382 ; Fischer schwäb. 3, 865 ; grüblingbaum Tabernämontanus kräuterbuch (1625) 189 a ; grieblingsbaum…

grüblingsthor

DWB

gruebling·s·thor

grüblingsthor , zu grübling 2: die morgenländer hie seyn keine grüblings-thoren, sie haben nicht die zeit mit aberwiz verlohren Rompler v. L…