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Grote

mnd. bis spez. · 8 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Meyers
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17 in 8 Wb.
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Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Grote

Bd. 8, Sp. 429
Grote, Hermann, Numismatiker und Heraldiker, geb. 28. Dez. 1802 in Hannover, gest. daselbst 3. März 1895, studierte die Rechte in Göttingen, promovierte daselbst und lebte seitdem meist in Hannover. G. gründete und redigierte die »Blätter für Münzkunde« (Leipz. 1834–39, Bd. 1–4), neue Folge u. d. T.: »Münzstudien« (das. 1855–77, 9 Bde.), und den »Numismatischen Anzeiger« (Hannov. 1868–69, 2 Bde.), in denen er viele Arbeiten über deutsche Münzen des Mittelalters, über technische und staatsrechtliche Fragen der Münzkunde etc. veröffentlichte. Davon sind zu nennen: »Die Münsterschen Münzen des Mittelalters« (1856); »Geschichte des königlich preußischen Wappens« (1861); »Geschichte der welfischen Stammwappen« (1863); »Osnabrückische Geld- und Münzgeschichte« (1864); »Die Geldlehre, insbesondere der Wiener Münzvertrag von 1857« (1867). Außerdem schrieb er: »Geschlechts- und Wappenbuch des Königreichs Hannover und des Herzogtums Braunschweig« (Hannov. 1852) und redigierte 1875–81 die »Blätter für Münzfreunde«.
1021 Zeichen · 21 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    groteF.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +9 Parallelbelege

    grote , F. Vw.: s. grȫte (1)

  2. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Grote

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +3 Parallelbelege

    Grote , George, geb. 1794 zu Clayhill, erhielt kaufmännische Bildung, widmete sich aber später ausschließlich den Wissen…

  3. modern
    Dialekt
    Grō²tef.

    Westfälisches Wb.

    Grō²te f. Großmutter (Frbg.) ( Bri Be).

  4. Sprichwörter
    Grote

    Wander (Sprichwörter)

    Grote 1. De 'n Groten spart, he twê verdênt. ( Ostfries. ) – Frommann, IV, 143, 379; für Oldenburg: Eichwald, 678; Golds…

  5. Spezial
    groté

    Ladinisch-Deutsch (Mischí)

    groté [gro·tę́] vb.tr. (grota) fletschen, nagen, knirschen ( → zané) ◆ le groté di dënz Zähneknirschen n. ▬ groté i dënz…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit grote

71 Bildungen · 71 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

grote‑ als Erstglied (30 von 71)

grō²te Beddebō²ne

WWB

grō²te Bedde-bō²ne f. [verstr.] 1. große Bohne (Vicia faba). Op Sün Päiter mamme gręute Bęunen poäden (pflanzen) ( Sos Na ). De Grautbauhnen…

grō²te Beddefuᵉgelfō¹t

WWB

grō²te Bedde-fuᵉgel-fō¹t m. graude Fuogelfeot Hühnerhirse, -fennich (Panicum crus galli) ( Hal Bh).

grō²te Beddeleªpel

WWB

grō²te Bedde-leªpel m. Eßlöffel ( Bch Ld ). ~ Knecht → Grō²t-knecht .

grō²te Beddemāged

WWB

grō²te Bedde-māged f. [verstr.] graude Maget ( Hfd Oh ) Mädchen, das das Vieh versorgt ( Hfd Oh).

grō²te Beddeweske

WWB

grō²te Bedde-weske f. [WMünsterl] grote Wöske ( Ahs St ) Waschtag (meist montags).

Grō²tebō²nenkiste

WWB

Grō²te-bō²nen-kiste f. Grautebaunenkiste Kiste für Große Bohnen „(daraus kommen die kleinen Kinder)“ ( Mün Am).

Grō²tebō²nentīd

WWB

grote·bonentid

Grō²te-bō²nen-tīd f. [verstr.] Großebohnenzeit; Zeit, zu der die großen Bohnen reif sind. — Reim: O hilge Grautebaunentiet, was min Liew doc…

grotede

KöblerMnd

grotede , F. Vw.: s. grȫtede

Grotefend

Meyers

Grotefend . 1) Georg Friedrich , Philolog und Altertumsforscher, geb. 9. Juni 1775 in Münden, gest. 15. Dez. 1853 in Hannover, studierte sei…

Grote, J. W

DWBQVZ

--- geschichte der stadt Northeim, mit einigen beyträgen vermehrt hg. v. O. F. Reddersen. Einbeck 2 1807. die 1. aufl. ersch. u. d. t.: taus…

grôteke

MNWB

grot·eke

° grôteke , -ö̑- , Großchen, Koseform für grôtemôder.

Gr²tekenkinder

WWB

groteke·n·kinder

Gro²teken-kinder Pl. [Ravensbg] „die Kinder von Kusins bzw. Kusinen bzw. Kusin und Kusine“ ( Hfd Bi ). ⟨ „Gröätgen“- ( Hfd Bi ), „Gräitken“-…