Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
greifig adj.
greifig , adj. 1) activ: was ( gern und fest ) greift; rapax Diefenbach 484 a ; rapidus 484 b ( daselbst die nebenform grifftich, -tig); greifige klauen Heinsius 2, 526 b ; alsô phlæge ichs immer gerne, möhte ich des geniezen, sô daz mich die dörper mînes lônes iht verstiezen; des ist Uoze grîfic und sîn rûher schavernac Neidhart v. Reuental 54, 13 ; wie durchvert die vogel greific are Ludwigs d. fr. kreuzfahrt 7679 ; ( das ei ist unecht; vgl. das nebeneinander von grîfen und greifen im mhd., sp. 15); das ist ein gryffige frag, dann er will in gryffen so er hinnach würt sprechen Terenz (1499) …