Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
graskeim m.
graskeim , m. , älter auch als schw. m. mit en- plur. ( s. u.; vgl. keim teil 5, sp. 451); oft mit fugenvokal grasekeim. 1) getreidekeim, von gras I A 1 her. vgl. ' derjenige keim des getreides, welcher den stengel giebt, zum unterschiede vom wurzelkeim ' Campe 2 (1808) 443 a : ( das ' welsch korn ') stoszt erstmals nur eyn grasz-keymen, breyter dann die gersten, beinahe wie hirsen Bock kreütterb. (1539) 2, 21 b . speziell der bei der malzbereitung am getreide-, namentlich am gerstenkorn sich bildende, zu weit getriebene keim, in der wendung in die graskeime schieszen: zuweilen geschicht es, d…