Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gramanzen vb.
gramanzen , vb. , zum vorigen, fast durchweg ohne finite formen; besonders im 17. jh. gebräuchlich. die bedeutung des verbums gramanzen geht stärker als beim substantiv, stärker aber auch als beim vb. in der form cra-, kramanzen, auf die rede, weniger auf gestik und gebärde, was aber auf zufälligkeiten der ohnehin spärlichen bezeugung beruhen mag. es bezeichnet vornehmlich ein umständliches, überflüssiges reden, ein drumherumreden, nicht zur sache kommen: breviter simpliciterque dicere nit viel gramantzens machen Corvinus fons lat. (1646) 638 ; dann diese waldteuffel nicht viel grammantzens ma…