Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
graffel f.
graffel , f. , nach herkunft und bedeutung unsicher, mit beziehung auf einen teil einer aus erde aufgeworfenen brustwehr: bei auffwerffung der brustwehr musz in acht genommen werden, unten derselben, an der graffl eine barme oder bancke von fester erden, etwa 2 fusz breit, stehen zu lassen, damit die auffgeworffene erde nicht weiter einschiessen möge Geiszler artillerie (1718) 56 , ist vielleicht ein ebenso unsicheres graffen, vb. für stipare ( md. 15. jh. ) Diefenbach gl. 553 a zu vergleichen?