Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
grätig
grätig , älternhd. auch gräticht, grätlicht, grätechtig, adj., zu 1 grat und 1 gräte gebildet. 1 1) im anschlusz an den eigentlichen gebrauch von grat und gräte, s. dazu noch heiszgrätig s. v. 2 grätig. 1@a a) von der bedeutung ' fischgräte ' (grat und gräte A 1 a) her soviel wie ' gräten habend ', besonders ' viele gräten habend ', seit dem ausgehenden 16. jh.: ( die fische ) haben ein zehe ... grädtechtige substantz H. Frölich offenb. d. natur (1591) 245 ; wir brachten ein essen fisch zuwegen ausz diesem see ( von Tiberias ), dieselbigen waren so grätig, daz ich dergleichen nie keine gessen …