Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gottesrecht n.
gottesrecht , n. , in einer reihe sehr verschiedenartiger bedeutungen, vornehmlich in älterer sprache, und hier meist in den kurzformen gotsrecht, gottsrecht, gotzrecht, goczrecht; vereinzelt auch gottrecht ( im vers ) Neumark ( s. u. 3 b). 1 1) nur vornhd. ' das göttliche gesetz ', entsprechend gottes recht unter gott sp. 1074: also hyliclich lebet er ( Johannes der täufer ) alle sine tage vnd predigote daz gotisreht armen vnd richen, herren vnd fursten (12. jh. ) in: Germania 1, 445 b . 2 2) im nd. des 15. u. 16. jhs. für ' ordal ', wie in der älteren verbindung godes ordel und in den jünger…