Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gottesmann m.
gottesmann , m. , nach Waag teuthonista 8, 39 ff. doppelten ursprungs. eine westgerm. bildung, die ursprünglich wohl zur bezeichnung germ. priester diente, findet sich auszer im ags. mehrmals im ahd.; und zwar sowohl in echter komposition gote-, gotman vornehmlich als personenname ( vgl. Förstemann altdt. namenb. 2 1, 683 ), nur vereinzelt für geistliche im muspilli ( s. u. 1), als auch in der genitivverbindung bzw. -komposition gotesman ebenfalls als personenname ( vgl. Förstemann a. a. o. 688 ) und besonders zur bezeichnung von geistlichen ( s. u. 1). daneben ist für die kirchensprache mit e…