Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gotteshuld f.
gotteshuld , f. 1) die ergebenheit des menschen gott gegenüber, nur frühnhd. im schweiz.: dann wie du von art zuo gotshuld vnd tugenden geboren bist, also gibst du ouch yetz harfür die frzytigen, doch angenämen frucht einer burgerlichen zucht vnd fürträffenlicheyt Zwingli in: slg. selten geword. pädagog. schr. 4, 3. 2 ) häufiger in umgekehrter blickrichtung ( vgl. gottes huld unter gott sp. 1040). die göttliche gnade: denn fassens ir seel mit gedult und frewen sich der gottes-huld, wiewol sie nirgent sicher sein Hans Sachs 15, 68 lit. ver.; vor allen stärke dich, du, o geprüfter lehrer, du ke…