Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)
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- 8 in 6 Wb.
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glure, glurre, f., namentlich im plural gluren, glurren, mundartlich im bair.-österr. 'groszes, stieres, glühendes auge', auch 'auge' überhaupt, zu gluren, glurren 'glotzen, stieren; glühen' wie glotze zu glotzen. steir. glure 'gerade vor wärts schauendes auge, glotzauge', 'brille' Unger-Khull 296b; gluren 'augen' Loritza id. Vienn. 52a; Schranka Wien 61; gluarn 'feurige augen' Castelli österr. wb. 143; die glorren, glurren (verächtlich) 'die augen' Schmeller-Fr. 1, 976; glurre 'groszes, stieres auge' Lexer kärnt. 117; gluren sind grosze, unheimlich leuchtende augen, wie sie ... katzen und eulen eigentümlich sind Branky in: mitteil. d. ornithol. ver. in Wien 16 (1892) 115b (s. u. glurvogel). auf dieser mundartlichen grundlage vereinzelt auch literarisch: aus seinen glurren ging es wie katzenhaftes gefunkel Rosegger III 6, 63. — s. auch glurauge und glurig.
Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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- 1050–1350
-
1200–1600
Mittelniederdeutschglure?F.
Köbler Mnd. Wörterbuch · +3 Parallelbelege
glure? , F. Vw.: s. gelūre* (1)
-
15.–20. Jh.
Neuhochdeutschgluref.
Grimm (DWB, 1854–1961)
glure , glurre , f. , namentlich im plural gluren, glurren, mundartlich im bair.-österr. ' groszes, stieres, glühendes a…
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Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit glure
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