Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
glücksbude f.
glücksbude , f. , bude auf jahrmärkten oder sonstigen vergnügungsstätten, in der man durch glückspiele aller art ( würfel, lotto, geschicklichkeitspiele ) sein glück versuchen kann, ' olla fortunae ' Stieler (1691) 105 ; auch in der form glücksbaude Steinbach dtsch. wb. (1734) 1, 70 : dasz sie alle tage mit auf den markt in die glücksbude treten kann Joh. Riemer d. polit. maulaffe (1679) 301 ; mitten auf dem St. Marx-platze nun stund eine grosze glücksbude Chr. Reuter Schelmuffsky 102 ndr.; sie giengen also vor einer so genannten glücksbude vorüber, und wurden gewahr, dasz viel volcks daselbst…