Eintrag · Mittelhochdeutsches Wb. (MWB)
glockenklanc stM.
2 das Recht, die Sturmglocke zu läuten
1 ‘Glockengeläute’ swâ er in eine stat gie, / man und wîp in enphie / froelîche mit gesange / und mit glockenklange LvRegFr 2597; wan sô habt ir rehte zin und kupfer zesamen brâht. hîâ, daz klinget iu wol, ir tiuvele, daz ist guot glocken klanc! PrBerth 2:149,39 2 das Recht, die Sturmglocke zu läuten: binnen diesem bezirk und hocheit vorgeschrieben weisen wir schultes und scheffen sambt [...] unsern junkeren fur einen grundherrn, hohen herrn, gebott und verbott zu, und alle buszen und brüchten, hochstrafen und alle gewalt zu, wassergang, klockenklang und alle gefulgnusz der leute WeistGr 6,560 (14. Jh.?). 2,213 (wohl noch vor 1350)
MWB 2 834,11; Bearbeiter: Helmich