Eintrag · Mittelniederdeutsches Wb.
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Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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1200–1600
MittelniederdeutschglipN.
Köbler Mnd. Wörterbuch · +1 Parallelbeleg
glip , N. nhd. enges Fahrwasser, Ritze, Spalt, Art schräger Steine, Kanal zwischen Bergen E.: Herkunft ungeklärt? L.: Mn…
-
modern
DialektGlip
Mecklenburgisches Wb. · +1 Parallelbeleg
Wossidia Glip selten Glipp f. dreieckiger Holzrahmen, in welchem ein sackartiges Netz eingespannt ist; wird an einem lan…
Verweisungsnetz
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Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit glip
27 Bildungen · 26 Erstglied · 0 Zweitglied · 1 Ableitungen
glip‑ als Erstglied (26 von 26)
glîpen
MNWB
* glîpen , swv. , mit der glîpe fischen.
Glīpenkīker
WWB
Glīpen-kīker m. Gleïpenkeïker mißtrauische Person ( Kr. Beckum Bek Kr. Beckum@Liesborn Lb ). ¶ Grundwort evtl. kontaminiert aus südwestfälis…
glipfen
DWB
glipfen , vb. , gleiten, ausgleiten. auf niederdeutschem boden reich bezeugt; in mnd. glippen, nnd. glippen, gleppen. ndl. glippen seit Kili…
glipferic
Lexer
glipferic adj. glipferig machen, lubricare Voc. 1482.
glipferig
DWB
glipferig , daneben mit anderm suffix bis ins 18. jahrh. glipfericht, adj., adv., ' schlüpfrig, glitschig '. zu dem durch mnd. glipperen Las…
glîpinge
MNWB
glîpinge , f. , Mauerabschrägung.
glipoge
LW
glip-oge, s. glepoge.
Glippauge
Campe
† Х Das Glippauge , des — s, Mz. die — n , im N. D. ein schalkhaftes Auge. Ein Teufel nennt den andern Glippauge ; ein ebenfalls im N. D. be…
glippe
KöblerMnd
glippe , N. Vw.: s. glip L.: Lü 125a (glippe)
Glippen
Campe
† Glippen , v. ntr . mit haben , im N. D. für gleiten. Glippen lassen, abgleiten, fallen lassen. Das Glippen .
Glipper
MeckWB
Wossidia Glipper m. gleich Glipp: de Sünn sitt up 'n Glipper Ha Hagenow@Redefin Red .
glipperen
KöblerMnd
glipperen , sw. V. nhd. gleiten Hw.: s. glippen E.: s. glippen L.: MndHwb 1/2, 122 (glipperen)
glipperich
KöblerMnd
glipperich , Adj. nhd. schlüpfrig, glatt ÜG.: lat. lubricus I.: Lüt. lat. lubricus? E.: s. glipperen, ich L.: MndHwb 1/2, 120 (glibberich), …
glipperig
RhWB
glipperig -ib- Geld-Straelen Adj.: schlüpferig.
glippig
MeckWB
Wossidia glippig schlüpfrig, glatt, gleich glitschig Schw Schwerin@Pampow Pamp .
Glippog'
MeckWB
Wossidia Glippog' n. gleich Gleppog'.
glipprig
MeckWB
Wossidia glipprig gleich glippig, gliwwerig: H. Reinh. Schg. 121.
Glipps
MeckWB
Wossidia Glipps f. die Glitsch-, Schlenderbahn, Eisbahn, auf der die Kinder gleiten Schmidt Gad. 3, 225.
glippsen
MeckWB
Wossidia glippsen auf der Eisbahn gleiten ebda; doch auch: hei glippst einen as 'n Aal dörch de Finger Lu Ludwigslust@Dambeck Damb .
glippsig
MeckWB
Wossidia glippsig 1. gleich glippig, glitschig. 2. vom Brot nicht gut ausgebacken, gleich glitschig Schmidt Gad. 3, 225. Kü. 1, 574.
Glippslagg
MeckWB
Wossidia Glippslagg m. zufälliges Glück (1884) Ha.
Glippstahl
MeckWB
Wossidia Glippstahl m. schlechter, weicher Stahl; nur in bezug auf stumpfe Schneiden von Messern und Sensen: din is woll luter Glippstahl Wa…
glipstein
KöblerMnd
glipstein , M. Vw.: s. glipstēn L.: MndHwb 1/2, 122 (glipstê[i]n)
glipstên
LW
glip-stên, Schrägstein.
glipstēn
KöblerMnd
glipstēn , M. nhd. Schrägstein E.: s. glippen, stēn L.: Lü 125b (glipstên)
glipōge
KöblerMnd
glipōge , N. nhd. „Schlitzauge“, blinzelndes Auge, zugekniffenes nur im Spalt geöffnetes Auge, schräger Blick ÜG.: lat. (traversis oculis as…
Ableitungen von glip (1 von 1)
glîpe
MNWB
glîpe , f. , Glippe, in einen dreieckigen Rahmen gespanntes sackartiges Fischnetz mit langem Stiel.