Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gleichklang m.
gleichklang , m. , seit dem 17. jh. 1) zunächst, und auch später vorwiegend, auf den gleichen lautklang von wörtern, wortteilen und silben bezogen: im lateinischen brauchen etliche diesen gleichklang: in choro, in foro, in toro B. Scheräus sprachenschule (1619) 34 ; ja sogar die namen Scandia für Skane hat man bis aus Indien her deuten gewollt, nicht bedenkend, wie viel zufälliges oft in klängen und gleichklängen ist E. M. Arndt schr. für u. an s. l. Dtschen (1845) 4, 304 ; auf den gleichklang von ledig und lötig Luschin v. Ebengreuth münzkde (1904) 143 . als ästhetischer verstosz gerügt: 'gle…