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gleichbürtig

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DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

gleichbürtig adj.

Bd. 7, Sp. 8032
gleichbürtig, adj., in eigentlichem gebrauch, 'von gleicher geburt bezüglich der gesellschaftlichen herkunft', zu gleich I B: der eine (geselle) war der jungfrawen gleichbürtig, der ander einer vom adel Jac. Zanach erquickstunden (1613) 1, 373; deszgleichen die nach reichthumb freieten, wurden bestraft, wenn sie eine gleichbürtige und ehrliche in der freundschafft hetten bekommen mögen A. v. Kreckwitz lustwäldlin (1632) 653; übrigens spürten die leutlein bald, dasz ich nur äuszerlich ein herr, eigentlich aber ein bauernsohn und kind des armen volkes war, ... denn wie sie in mir den gleichbürtigen erkannten, so witterte auch ich in dem ärmlichen hauswesen die heimatluft der kleinen leute Herm. Hesse Peter Kamenzind (1905) 195. in ungewöhnlichem und mehrdeutigem gebrauch: eines natur- und nationaldichters, D. G. Babsts productionen, welche sich neben den arbeiten seiner gleichbürtigen gar wohl und löblich ausnehmen Göthe I 36, 183 W. in der übertragung auf sachliches, soviel wie 'gleichrangig': an den stammwörtern ist sie (die deutsche sprache) der hebräischen überlegen, an der verdopplung der griechischen gleichbürtig, an der lieblichkeit übertrifft sie die lateinische Neumark d. neuspr. teutsche palmb. (1668) 142. in frühester bezeugung als 'gleichartig, gleich' in einer zitierung der Luther schen übersetzung vonm. 8, 29, wo die ausgaben der Lutherbibel bis 1527 gleichbertig (s. d.) haben: welche gott versehen hat, die hat er auch verordnet, das sie gleichburtig sein sollen dem ebenbilt seines sones (1527) (aus d. 7 artikeln von Schlatten a. Randen) geschichtsbücher d. wiedertäufer 44 Beck. vielleicht nur druckfehler für gleichbertig.
1686 Zeichen · 24 Sätze

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Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    gleichbürtigadj.

    Grimm (DWB, 1854–1961)

    gleichbürtig , adj. , in eigentlichem gebrauch, ' von gleicher geburt bezüglich der gesellschaftlichen herkunft ', zu gl…

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Zerlegung von gleichbuertig 2 Komponenten

gleich+buertig

gleichbuertig setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

Ableitungen von gleichbuertig (1 von 1)

Gleichbürtige

GWB

Gleichbürtige jd von gleichartiger (provinzieller) Herkunft u Denkart eines Natur- und Nationaldichters, D. G. Babsts Productionen, welche s…

Zitieren als…
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Cotta, M. (2026). „gleichbuertig". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 20. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/gleichbuertig/dwb?formid=G18285
MLA
Cotta, Marcel. „gleichbuertig". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/gleichbuertig/dwb?formid=G18285. Abgerufen 20. May 2026.
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Cotta, Marcel. „gleichbuertig". lautwandel.de. Zugegriffen 20. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/gleichbuertig/dwb?formid=G18285.
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