Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
glefener m.
glefner , glefener , m. , s. auch gläner sp. 7595. 1 1) lanzenreiter, der mehrere berittene knechte bei sich hatte, im gegensatz zum gewöhnlichen einspännigen landsknecht. vor allem in Straszburger quellen bezeugt: so vil dienere ( städt. söldner ) als man bedarf, ez sigent glefener oder einspennige, der sol man keime keine herberge geben, und wenn sü ritent von unser stette wegen und man inen nit kost git von der stette, so sol man eim glefener 3 D und eim einspennigen 18 D zu nahtgelte geben ( qu. v. 1405) bei Eheberg wirtschaftsgesch. d. stadt Straszburg 1, 50 ; es sol auch jeglicher glef…