Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
glastig adj.
glastig , glästig , adj. , ' leuchtend, glänzend, blitzend ', zu glast; die mhd. form glestig ( s. mhd. wb. 1, 547 a , Lexer 1, 1032 ) reicht im alem. ins frühnhd. hinein, mundartlich bis zur gegenwart, s. Staub-Tobler 2, 652 , vgl. glestig Geiler v. Keisersberg postill (1522) 4, 35 a . glastig setzt um dieselbe zeit ein, vgl. Hans Sachs 15, 268 K.-G., J. v. Watt dtsche schr. bei Staub-Tobler a. a. o. ; glasticht Stieler stammb. (1691) 661 . das wort bezeichnet ein starkes, helles leuchten ( vgl. DWB glast 1): er hat in ( den tempel ) auf einen glestigen leuchter gesetzet ..., das er allenthal…