Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
glaster m.
glaster , gläster , m. , spätmhd. bezeugte ableitung von glast. 1 1) ' glanz, schimmer, funke ': reht als der sunnen glester versmelzt ein süezes daw meister Altswert 233, 32 H.-K.; wohl spontan poetisch: sinkender rasen, gesunknes geländer, glitzer und glaster, vom rost zerfressen, dunkle pinien und schwarze cypressen D. v. Liliencron s. w. (1896) 9, 38 . das seltene wort ist auch mundartlich nur in randgebieten bezeugt, vgl. glastera funke Schmeller cimbr. 125 ; bei Stieler wird es als ' glasur ' verstanden, s. 2: glasur, glaster et gläst stammb. (1691) 662, ebenso Kramer t.-ital. 1 (1700) 5…