Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
glättzahn m.
glättzahn , m. , zu glätten 2 c, ein zahn, mit dem vergoldung glatt und glänzend gerieben wird. besonders in der buchbinderei: dann nach seim todt haben etliche lumpenstämpffige papirer und saurpäppige buchbinder sein ober- und nidergebisz für glättzän geprauchet Fischart Gargantua 80 ndr.; nun setze ichs in die presz mit zwey bretern und glette es ( den buchschnitt ) überall gleich gläntzend und ohne einstoszen des glettzahns und verschieben der farbe Fr. Frisius handw. cerem. (1708) 576 . in neuerer zeit wird dafür ein stein benutzt: ( es ) wird ... blattgold ... aufgetragen und mit dem — gl…