Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gissel m.
gissel , m. , dazu gisselmahl, gisselsuppe; eigentlich das nach altem rechtsbrauche beim einlager vorgesetzte üppige mahl: die sein gleich denen, die da gisselmal ( i. d. ausgabe v. 1583 giselmahl 68 b ) essen, kostliche mal ...; das heiszen gisselmal ( ausg. v. 1583 giselmahl), da man etwan uf ein stat oder uf ein edelmann mit einem reisigen hengst leistet, di essen kostliche mal, damit das groser kosten ufgang, das man sie dester fürderlicher bezal Pauli schimpf u. ernst 144 Österley; so wohl auch: ( durch schwelgerei sind grosze herren ) darz kummen, das sie iren stat ( lebensweise ) nicht…