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giffel

nhd. bis Dial. · 3 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

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Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)

giffel f.

Bd. 7, Sp. 7423

giffel , geffel , f. , zweizinkige gabel, astgabel Schambach Gött. 64 a ; zur sippe von giefen ' klaffen ' gehörig, vgl. ndrhein. jîp, f., kleine astgabelung rhein. wb. 2, 1240, auch jifel pflugschlitten ebda 1221; mit guttural- statt der labialerweiterung schweiz. geigle doppelast am baume, der in beliebigem winkel auseinander geht, die entblöszten schenkel Staub-Tobler 2, 147 , vgl. auch an. geiga eine schiefe richtung einschlagen und Walde-Pokorny 1, 550 . von Bürger für γλυφίς , f., ' einkerbung am pfeil ' verwendet: richtete stracks den herben pfeil vor der sehne des bogens ... und nun zo…

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    GiffelDie

    Campe (1807–1813) · +1 Parallelbeleg

    † Die Giffel , Mz. die — n , N. D. für Gaffel . Und nun zog er die Giffel (des Bogens) zugleich mit der Sehne des Rindes…

  2. modern
    Dialekt
    Giffel

    Elsässisches Wb.

    Giffel [Kifl Str. Geud. ] n. albernes älteres Mädchen. Zss.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit giffel

3 Bildungen · 3 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

Zerlegung von giffel 2 Komponenten

gif+fel

giffel setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

giffel‑ als Erstglied (3 von 3)

Giffelchen

RhWBN

giffel·chen

Giffelchen -χə vereinz. Bo-Meckenh n.: scherzh. Gefängnis; de kütt in et G.

Giffelgaffel

Wander

giffel·gaffel

Giffelgaffel Up en 'n Giffel-Gaffel folget en Snippel-Snappel. – Schambach, II, 380. Auf (eine) unmässige Lustigkeit folgt (ein) Weinen und …