Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gezeche n.
gezech , gezeche II , n. , verbalsubstantiv zu zechen in dessen neuerer bedeutung, vgl. zechgelage . 1 1) diese entwicklung des verbums geht der des subst. zeche ( s. d. ) zur seite, das die im obigen hervortretenden züge des ordnens, einrichtens in corporativer richtung weiterbildete: zeche = gesellschaft, bruderschaft, die sich zu einem bestimmten zwecke vereinigt, vgl. zechkerze , zechman, zechmeister Lexer 3, 1039 u. a. in der weiterentwicklung trat bald der zweckbegriff ( vgl. zeche im bergwerk ), bald das gesellige moment mehr hervor: er waer ein guot fürspreche. wir haben in unser zeche…