Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gewünschen verb.
gewünschen , verb. , verstärktes wünschen ( s. d. ), früh bezeugt und bis in die neuhochdeutsche periode beobachtet; vgl.: follan gotes ensti (selb so iʒ man giwunsgti!) wares inti guatesjoh druhtines gimuates. Otfrid 2, 2, 37 ; vgl. mhd. wb. 3, 822 b ; Lexer 1, 978 ; nachtr. 210. 1 1) wo der wunsch dem eigenen ergehen gilt, hält sich die zusammensetzung ganz im rahmen des einfachen verbums: tôren reht ist vil gewünschen, des er niht enhât. Ulrich v. Winterstetten 2, 10 Minor; vgl. Reinfried v. Braunschweig 2344 B.; nu enmac ich noch enwil gewunschen dan daʒ ich ein crate were. spiel von den 1…