Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gewohnheitlich
gewohnheitlich , adjectiv, ableitung vom vorhergehenden substantiv, tritt in die lücke ein, die die neuere entwicklung von gewöhnlich ( s. d. ) mehr und mehr bloszlegt, wird aber durch die erfolgreichere bildung gewohnheitsmäszig ( s. 2) hier wieder zurückgedrängt. noch weniger erfolg hatte gewohnheitsartig ( s. 3). 1 1) für gewohnheitlich hat Sanders 3, 1653 a eine reihe von belegen aus den romanen H. Königs, einen auch aus A. Stahr beigebracht: er fand kein rechtes — nicht einmal ein leeres, gewohnheitliches wort, sondern nur ein erzwungenes lächeln H. König die clubisten in Mainz (4, 16) 2,…