Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gewissensnot f.
gewissensnot , f. , ( vgl. auch gewissenspein) ältere, von den neueren gern wieder gebrauchte zusammensetzung: wie ängstigt sie ( die seele ) sich doch, wan nach den sonnenstralen, so ihr die wollust pflegt falsch-färbig für-zumahlen, ein schnäller sturm einbricht, da stracks gewissens-noth durch deines grimmes plitz sie schröckt. Rompler erstes gebüsch der reimgedichte 73 . die theologie der reformatoren, deren wortführer das recht der freiheit und die gewissensnoth als ... waffe zum kampfe gegen die katholische kirche gebrauchten, entnahm die wissenschaftliche darstellung der gewissenslehre …