Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gewintern verb.
gewintern , verb. , verstärkte form zum persönlichen gebrauch von wintern ( s. d., vgl. Lexer 3, 917 ), früh belegt, aber naturgemäsz litterarisch nur vereinzelt bezeugt: hiemare, kewinterren glossen zu Tit. 3, 12 Steinmeyer-Sievers 1, 779 (ze wintern cod. Tepl. den winter zu bleiben Luther ); ouch sol man wissen, das man in disem hof was der man gewintren mag uff dem sinen, das sol er ouch ane geuerde sumren, und ouch nút me. hofrecht zu Meggen ( Lucern ) (14. jahrh. mitte ) bei Grimm weisth. 1, 166 ; alls vil alls er uff dem sinen ... gewintern mag ( Merlischhachen 16. jahrh. ). 4, 362 ( vgl…