Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gewinnlein n.
gewinnlein , n. , diminutiv zu gewinn ( s. kleiner gewinn sp. 5911), in mundartlicher überlieferung auch mit den formen gewinnlin, gewinle, gewünnle, gewinnel, gewindl belegt. die bedeutung hält sich im rahmen des engeren geschäftsbegriffes des erwerbs und unterliegt der vergegenständlichung. die diminutivform ( mehrmals ist klein noch einmal als attribut beigesetzt ) zielt zunächst auf die geringfügigkeit des geldwerts der sache, bringt aber vielfach überhaupt etwas herabsetzendes in den begriff. 1 1) fast ununterbrochene überlieferung zieht sich durch die wörterbücher, bricht aber in der mit…