Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
geweifel n.
geweifel , gewaifel , n. , verbalsubstantiv zu weifeln, s. d., erst in der neueren sprache belegt. die verwendungen sind entsprechend der mannigfaltigkeit der bedeutungen des verbums sehr verschiedenartig, wobei zugleich die reimbindung mit anderen substantiven von einflusz ist. 1 1) von der ursprünglichen bedeutung (' etwas schnell hin und herbewegen ', vgl. auch weife = haspel, vgl. DWB haspeln ) geht das compositum hutgeweifel aus ( vgl. die mütze weifeln, die mütze schwingen), das jedoch schon zu übertragener bedeutung überführt, einer übertriebenen und unaufrichtigen höflichkeitsbezeugung…