Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gevattermann m.
gevattermann , gevattersmann , m. , erstmals bei H. Sachs belegt, wo es den ehemann des weiblichen taufzeugen bezeichnet; sonst wohnt ihm dieselbe bedeutung bei wie gevatter: gevattermann, compater. Stieler 1235 ; gevattersmann, le compère. Schwan (1782) 1, 740 . die meisten beispiele gehören dem 18. aufs 19. jahrhundert an und begegnen bei schriftstellern, die der mundart nahe stehen. die form gevattersmann ist die jüngere, sie wird von der neueren schreibung bevorzugt: gevattersmann ist hin und wieder im gemeinen leben für gevatter gebräuchlich. Lessing legte es einem bauer in den mund: kann…