Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
getrödel n.
getrödel , n. , vereinigt zwei bildungen und functionen in sich ; einmal ist es collectivbildung zu trödel ( s. d. ), andererseits verbalsubstantiv zu trödeln. 1 1) der collectivgebrauch ist vereinzelt: wenn ich .. weisz, jetzt ist das rechte und beste unterwegs, und wird gleich in die aufgeräumte putzstube meiner seele anlangen — brtsch! ist alles weg .. alles, was glänzte, liegt wie altes widerwärtiges getrödel in einer polterkammer durch einander. Tieck ( der hexensabbath ) novellenkranz 2, 240. 2 2) das verbalsubstantiv wird in der umgangssprache gern verwendet, litterarisch läszt es sich …