Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
getreidich n.
getreidich , getreidig , getreidicht , n. , mundartliche bildung, die dem mitteldeutschen sprachgebiete angehört. frühzeitig dort auftauchend, dringt sie auch in die litteratur ein und mit dieser über die grenzen des mitteldeutschen sprachgebietes hinaus. seit mitte des 18. jahrhunderts tritt sie wieder in die schranken mundartlichen gebrauches zurück. vgl. oben sp. 4460. 1 1) zur bildung vgl. Wilmanns deutsche grammatik II § 276, 2; I § 152, 2. zu grunde liegt das suffix ich (ach, ahi), dem sich gerne auslautender dental anschlieszt, vgl. gethiericht th. 4, 1, sp. 4381, gesämich th. 4, 1 sp. …