Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
geträumen verb.
geträumen , verb. , verstärktes träumen; in der mittelhochdeutschen dichtung nur spärlich entwickelt ( mhd. wb. 3, 118 b . Lexer 1, 949 ) und auf die syntaktische function innerhalb des präteritums beschränkt, reicht es in die frühneuhochdeutsche prosa doch auch mit beispielen herein, die über diese einschränkung hinaus greifen. in sämmtlichen belegen jedoch ist wie bei dem einfachen träumen ( s. d. ) in der älteren zeit die construction eine unpersönliche: 1 1) uf dem anger stuont ein boum: dâ getroumde mir ein troum, ich was zuo dem brunnen gegangen von der sunnen, daʒ diu linde mære den küe…