Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
geträufel n.
geträufel , n. , substantivableitung zu dem erst in der neuhochdeutschen periode von troufen abgeleiteten verbum träufeln ( s. d. ), tritt in der poetischen litteratur des letzten drittels des 18. jahrh. auf und wird von Campe 2, 352 erstmals aufgeführt: am kamine sez' ichs durchnäszte kind ( Eros ) nieder und erwärm' ihm seine händchen in der hohlen hand und drück' ihm das geträufel aus den locken. Chr. A. Overbeck Anakreon 10 ; ihn wandelt der jäger der gemsen im graun der feuchtenden wolke mit kühnem vertraun und späht, im treuen geleite der hunde, nach beute. oft dringt er im lauf der herc…