Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
getätze n.
getätze , n. , schlesisches sammelwort, das in urkunden des 16.—18. jahrh. abwechselnd mit dem compositum tätzgarten, dätzgarten ( vgl. theil 2, 829) auftritt und im mündlichen gebrauch auch heute nicht ausgestorben zu sein scheint: es sollen auch die pauerschaft wie fur alters breuchlich gewesen sechs tage umbsonst das getetze und was von nOeten zu jeten schuldig sein. Neisser lagerbuch (23 april ) 1582; item wird beygelassen der heurige zuwachs an winterung und sömmerung, item garten geteze nichts davon ausgezogen. Breslauer landbuch v. j. 1650; inn 6 gärtenn gesetze geseeth, mit zeunen rich…