Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gesetztheit f. subst.
gesetztheit , f. subst. zu gesetzt 2, das gesetzte wesen, die ruhige festigkeit, verständigkeit: je mehr ernste weisheit und politische gesetztheit seinen ( des jünglings ) charakter bildet. Herder z. lit. 1, 118 ; gesetztheit und kaltes blut. Freytag werke 7, 253 ; wenn man die bei gewissen spielen verschuldeten schläge mit mehr oder weniger gesetztheit aushält. Göthe 24, 101 ; vielleicht ist es nur der deutschen gesetztheit ( bedächtigkeit ) lächerlich. 36, 280; junge schauspieler ( wurden ) in allem was ihnen nöthig war, besonders in einer gewissen natürlichen gesetztheit ( maszhaltung ), .…