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gesetzgebend

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GWB
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Eintrag · Goethe-Wörterbuch

gesetzgebend

Bd. 4, Sp. 88
gesetzgebend  a zur Gesetzgebung im Staat befugt, dafür zuständig; bes ‘g-e Gewalt/ Macht’ (in Gegenüberstellung zur ‘exekutiven/ausübenden/ausführenden Gewalt’) für Legislative  [Ansicht der Baronesse:] so komme auch in einem Reiche alles auf die executive Gewalt an; die g-e möge so vernünftig sein als sie wolle, es helfe dem Staate nichts, wenn die ausführende nicht mächtig sei GWB18,222,18 Unterhaltungen GWBA(53,287,27) Votum [Jan 92] K GWBB40,262,7 Reinhard 10.1.26 K Beilage   b in (bildhaften) Übertragungen  α die Integrität eines (natürl) Organismus konstituierend  diese Ründe [von Stengel od Stamm] nun hält als Einheit die Einzelnheiten der Blätter, der Augen aus einander und läßt sie, in geordneter Nachfolge, aufsteigen zu regelmäßiger Entwickelung bis zur Blüthe und Frucht. Wird nun eine solche Pflanzen-Entelechie gelähmt .. so verliert die Mitte ihre g-e Gewalt .. jedes Einzelnstrebende übt nun sein besonderes Recht aus GWBN6,177,27 MetamPfl Nachtr  β die Autonomie der Kunst stiftend, garantierend  Der echte g-e Künstler strebt nach Kunstwahrheit, der gesetzlose, der einem blinden Trieb folgt, nach Naturwirklichkeit; durch jenen wird die Kunst zum höchsten Gipfel, durch diesen auf ihre niedrigste Stufe gebracht GWB47,23,3 PropylEinl ‘die g-e Gewalt des guten Geschmacks’ GWBB11,69,26 Meyer 20./22.5.96  γ ‘g-es Ansehen’: Geltung, Renommee als maßgebliche (kunsttheoret) Autorität  Diese [von Schlegel herausgegebene Zs] Europa nun hat .. ein gewissermaßen g-es Ansehen bei den Theilnehmern des von ihr begünstigten Kunstgeschmacks behauptet GWB491,40,14 Neudt relig-patriot Kunst [Meyer/G]  δ als auszeichnende Eigenschaft des Menschen: üb sich selbst u seine Welt bestimmend, sie gestaltend u ordnend; als Haltung des Naturforschers auch krit beurteilt  Der Mensch, wo er bedeutend auftritt, verhält sich g., vorerst im Sittlichen durch Anerkennung der Pflicht, ferner im Religiosen .. Im Regiment .. in Künsten .. In der Wissenschaft deuten die unzähligen Versuche zu systematisiren, zu schematisiren dahin. Unsere ganze Aufmerksamkeit muß aber darauf gerichtet sein, der Natur ihr Verfahren abzulauschen GWBN7,77,6 Probl uErwiderg  Syn GWBlegislatorischRose UnterbergerR.U.
2176 Zeichen · 22 Sätze

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Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Gesetzgebendadj, adv

    Campe (1807–1813) · +1 Parallelbeleg

    Gesetzgebend , adj . u. adv . Gesetze oder das Gesetz gebend. Der gesetzgebende Rath, Körper. Die gesetzgebende Macht. D…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    gesetzgebend

    Goethe-Wörterbuch

    gesetzgebend a zur Gesetzgebung im Staat befugt, dafür zuständig; bes ‘g-e Gewalt/ Macht’ (in Gegenüberstellung zur ‘exe…

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gesetzgebend‑ als Erstglied (2 von 2)

Gesetzgebende Gewalt

Meyers

gesetzgebend·e·gewalt

Gesetzgebende Gewalt ( Legislative ), die Staatsgewalt in ihrer Betätigung auf dem Gebiete der Gesetzgebung. Montesquieus Lehre von der Gewa…